Die Stadt Slatiňany erstreckt sich auf den beiden Ufern des Flusses Chrudimka in der Meereshöhe von 265 m., etwa 4 km von der Stadt Chrudim entfernt. Die ersten schriftlichen Erwähnungen von Slatiňany stammen aus dem Jahre 1294.
Die höchste Blüte erreichte die Stadt in der Zeit, wann die Herrschaft gemeinsam mit dem Schloss fürstliche Familie von Auersperg eignete.
Slatiňany wurde zur Stadt am 1.7. 1971 erhoben. In der Gegenwart hat Slatiňany gemeinsam mit den anliegenden Ortschaften Škrovád, Kunčí, Trpišov und Kochánovice etwa 4 000 Einwohner.
Schloss

Nach dem 2. Weltkrieg wurde in den Schlossräumen ein hippologisches Museum errichtet, das die Entwicklung des Pferdes von seiner Entstehung vor 55 Millionen Jahren bis heute dokumentiert.
Schlosspark

Bei dem Schloss erstreckt sich ein am Anfang des 19. Jahrhunderts gegründeter Park im englischen Stil mit einer reichen Sammlung der seltenen Gehölzarten.
Gestüt

Im Gestüt wird der Altkladruber Rappe gezüchtet. Es geht um die älteste bodenständige Pferderasse, die für zeremonielle Zwecke des kaiserlichen Hofes benutzt wurde, heute für Fahrsport.
St. Martin Kirche

Die Kirche ist heute nach einigen architektonischen Veränderungen in der Vergangenheit im pseudogotischen Stil gebaut. Sie wurde nach den architektonischen Plänen von dem Slatinaner Baumeister František Schmoranz erbaut, im Jahre 1996 renoviert.
Kočičí hrádek (Katzenburg)

Miniature einer Burg im Waldpark - ein ausgesuchter Ort der Kinder und Besucher.
Kloster

Das Kloster haben die Schulnonnen des St. Franz - Ordens im Jahre 1882 gegründet. Im Laufe der Jahre diente es als Schule, Kindergarten, Lazaret, Waisenheim und Bürgerliche Schule für Mädchen. Heute hat hier
Institut für behinderte Kinder ihren Sitz, wo etwa 300 geistig behinderte Kinder untergebracht werden.
Rathaus

Ursprünglich ein im Jahre 1895 von Jan Schmoranz errichtetes Wohnhaus, später als Amt und heute als Sitz des Stadtamtes ausgenützt. Im Gebäude befindet sich auch Stadtbibliothek und Infozentrum.
Návrší Vrchlického (Vrchlický - Anhöhe)

In der Mitte des Kirschengartens an einem kleinen Felsen erinnert eine Denkmaltafel von O. Španiel an Aufenthalt des Dichters Jaroslav Vrchlický in Jahren 1890 - 1909.
Pestsäule

Pestsäule aus dem Jahre 1863 liess Jaroslav Puchart zur Erinnerung an die Pestepidemie errichten, die in diesen Jahren in der Region tobte.
Slatiňany Kunčí

Die erste Erwähnung von „Kunschovs Hof“ stammt aus dem Jahre 1512. In der Gegenwart handelt es sich um die Landwirstchaftgegend mit zwei Zuchtteichen.
Slatiňany Trpišov
Das Dorf Trpišov erinnert sich im Jahre 1391 und liegt in dem Naturschutzgebiet „Železné hory“. In der Nähe ist Slavitzer Tiergarten, Wiesen mit der reichen Flora.
Ein geschützter Ort ist auch der Teich Boušovka mit der bedrohten Flora und eine mächtige Eiche am östlichen Rande des Dorfes.
Slatiňany Škrovád

Die erste Erwähnung aus dem Jahre 1417. Ursprünglich Sandsteinbrüche, heute sind die verlassenen Brüche als beliebtes Bergsteiggebiet ausgesucht.
Kochánovice

Das System von 4 Teichen mit wertvollen Blumen und Gehölzern im Naturschutzgebiet „Železné hory“.